Tierschutz

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Muli Oskar wurde am 01.01.1990 geboren. Von 1994 – 2012 „diente“ er bei den Gebirgsjägern der Bundeswehr.
Die Mulis werden mit Lasten von 100 kg und mehr bepackt und müssen steile und schmale Bergpfade hochkraxeln um Bergdörfer mit Lebensmitteln u. ä. zu versorgen. Diese Prozedur soll als Training für den „Ernstfall“ gelten.

Vor 6 Jahren ging Oskar in seine wohlverdiente Rente. Aus Gründen, die sich nicht mehr nachvollziehen lassen, landete Oskar beim Schlachter. Dort wurde er von einer Familie, die seit Jahren Pferde aus schlechter Haltung freikaufte, entdeckt und übernommen.
Oskar konnte nun endlich ein Leben in Freiheit und ohne Ausbeutung führen. Aus gesundheitlichen Gründen muss die Familie sich nun nach und nach von ihren Pferden trennen und sucht gute Plätze. Für ein Muli gestaltete sich das mehr als schwierig. Die meisten Interessenten wollten Oskar noch zum schleppen von Lasten einsetzen, da Mulis ihrer Meinung nach Arbeitstiere sind und diese Art von Beschäftigung brauchen.
Für die ehemaligen Besitzer von Oskar war dies überhaupt keine Option und so wurde bei uns nachgefragt.

Am 25.05.2018 zog Oskar auf dem Tierlebenshof ein. Oskar ist ein sehr liebes und menschenbezogenes Muli, zeigt aber auch auf sehr charmante Art, dass eine ordentliche Portion Esel in ihm steckt.
Nach kurzer Eingewöhnungszeit fühlte er sich sehr wohl und genießt nun einfach sein Rentnerleben.

 

 

 

Ravelle, unser Patenkind ist leider verstorben.

Der hübsche Fuchswallach Ravelle (geboren ca. 1989) lebte seit 14.02.2009 auf dem Tierlebenshof.

Am Abend des 15.03.2015 musste er eingeschläfert werden. Er konnte einfach nicht mehr und ist, in Ruths Armen liegend, gegangen.

Seine Geschichte auf dem Tierlebenshof begann Mitte Januar 2009.

Der Tierschutzverein Kreis Aachen e.V. bekam einen Anruf, dass ein Pferd dringend einen Platz brauche. Ansonsten drohe ihm der Schlachttransport nach Italien. Untergewicht, geschwollene Fesseln, unzählige kleine Verletzungen und eine große eitrige Wunde am Unterkiefer waren stumme Zeugen von Ravelles bisherigem Leben.

Als Zwischenlösung bekam Ravelle einen Platz in der Nähe von Aachen. Dies war keine Dauerlösung, da die Tierherberge des Tierschutzvereins Kreis Aachen keinen Platz für ein so großes Pferd hatte.

Fressen war ab sofort Ravelles große Leidenschaft. Er wurde tierärztlich versorgt und gepäppelt. Seine Wunde am Kiefer wurde versorgt – es seien die Zähne, so hieß es.

Am 14.02.2009 kam Ravelle zu uns. Er war immer noch sehr dünn und auch die Wunde am Kiefer eiterte trotz intensiver Versorgung immer noch.

Für die übrigen Pferde des Hofes hatte Ravelle zuerst keinen Blick übrig. Einzig das für ihn bereit gelegte Heu interessierte ihn nach der mehr als 2-stündigen Fahrt. Es folgte ein kurzes Kennenlernen der anderen Pferde und für Ravelle war schnell klar: “Hier bin ich zu Hause!”

Auch unser Tierarzt kam mit der Wunde nicht weiter, obwohl bereits mehrere kaputte Zähne gezogen wurden, eiterte die Verletzung weiter. Er überwies Ravelle zu einem Spezialisten für Zahnmedizin. Dieser stellte bei einer digitalen Röntgenuntersuchung fest, dass die Verletzung von einem früheren Kieferbruch kam. Ravelle wurde zweimal operiert und endlich verheilte die Wunde. Diese ganzen Torturen ließ er sich brav gefallen.

Bereits 3 Monate später war aus dem abgemagerten Häufchen Elend ein wunderschönes kräftiges Pferd geworden. Fressen war nach wie vor für Ravelle sehr wichtig. Während seiner Zeit auf dem Hof machten ihm Arthrose und sein alter – wahrscheinlich unbehandelter – Bruch in der hinteren Wirbelsäule zu schaffen.

Ravelle lebte 6 Jahre auf dem Tierlebenshof und er war eines der Tiere, die einem ganz besonders ans Herz wachsen: Ein großes Pferd mit einem Charakter voller Ruhe, Freundlichkeit und Kämpferwillen.

Die ca. 2012 geborene Widder-Häsin zog am 14.08.2014 zusammen mit Luna und Kleo auf den Tierlebenshof.

Die Kaninchen wurden vom Verein “Hoffnungsvolle Hände für Tiere e.V.” aus schlechter Haltung in viel zu kleinen Käfigen gerettet.

Emily ist sehr neugierig, möchte aber nicht angefasst werden. Wir akzeptieren dieses natürliche Verhalten als Fluchttier und lassen sie einfach Kaninchen sein.

Frischfutter war Emily anfangs fremd. Es wurde von ihr nicht angerührt. Inzwischen wartet sie schon aufgeregt auf ihre Kräuter, Obst und Gemüse und sucht sich schnell die besten Stückchen raus.

Leider ist Emily verstorben aber hatte noch einige Jahre den Hasen Himmel auf Erden..